Neues Großprojekt im Herzen Wiens
Generalsanierung des Gartenpalais Schönborn
Der Unternehmensbereich Spezialimmobilien wurde vom Bundesministerium für Kunst und Kultur für das Projektmanagement der Generalsanierung des Gartenpalais Schönborn beauftragt. Das Palais im 8. Bezirk beherbergt das Volkskundemuseum, einen Veranstaltungssaal, ein Café und einen idyllischen Garten.
Insgesamt vier Geschoße auf über 5.500 Quadratmeter müssen gemeinsam in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt saniert und durch statische Maßnahmen barrierefrei errichtet werden. Die vorgezogenen Baumaßnahmen beginnen im Jänner 2025, die Fertigstellung ist für Sommer 2026 geplant. Das Architekturbüro Silberpfeil Architekten ZT GmbH wurde für die Planung beauftragt. Es ist das erste Museum das die BIG hier für das BMKÖS aus seinem Dornröschenschlaf holen darf und bringt viele normative Herausforderungen mit sich.
Eine Luft-Wasser Wärmepumpe am Dach
Für die Umsetzung bedarf es einiger nachhaltiger Punkte die es hier einzuhalten gilt, da das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms „European Union NextGenerationEU“ gefördert wird und es unter anderem an die u.a. Förderkriterien gebunden ist.
Unter anderem erfordert das Projekt eine Einhaltung der EU-Taxonomie-Verordnung Nr. 2020/852 vom 18 Juni 2020. Es wird mit dem Holistic Building Program-Onlinetool geplant. Es gibt einen Aktionsplan für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe-Aktionsplan) und die drei Bestandkessel, welcher im Jahr 2014 errichtet wurden, wird durch eine Reversible Luft-Wasser Wärmepumpe ersetzt. Die genannte neu zu errichtende Wärmepumpe wird zukünftig für die Wärme- und Kälteversorgung des Objektes herangezogen. Eine klimaaktiv Silber Zertifizierung wird für das denkmalgeschützte Objekt angestrebt.
Über das Gartenpalais
Das Gartenpalais Schönborn wurde zwischen 1706 und 1714 nach Entwürfen von Johann Lucas von Hildebrandt als barockes Lustschloss erbaut. Auftraggeber war der Reichsvizekanzler in Wien, Friedrich Karl Graf von Schönborn-Buchheim. 1862 übernahm die Stadt Wien das Gebäude und öffnete den Schönbornpark. Seit 1917 hat das Volkskundemuseum hier seinen Standort.